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Urlaubsland Österreich / Wien |
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Wien die Stadt der unbegrenzten Möglichkeiten - Informationen -
Wir beginnen damit, den Begriff "Touristik in der Nacht" zu definieren. Gehen wir nun einmal davon aus, dass auch Bewohner anderer österreichischer Bundesländer sich zu nächtlichen Touristen zählen -können-, wenn sie die Metropole aufsuchen, um anständig weg gehen zu können.
Ich berichte hier über eine sog. "Beisel-Tour". D.h. man sollte möglichst früh beginnen, um möglichst viele Locations aufsuchen zu können, um diese zu möglichst früher Morgenstunde wieder verlassen zu können und damit gesichert ist, alle öffentlichen Verkehrsmittel optimal genutzt zu haben.
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Zu aller erst begeben wir uns in eine, schon von einem anderen beschriebene, Trafik, um dort eine 24-Stunden-Karte für die Zone 100 zum Preis von € 4,- zu erstehen. Nun beginnen wir mit einem der Randbezirke, dort werden wir auch unser Auto abstellen, um den teuren Parkscheinen zu entgehen. Mein persönlicher Favorit ist hier Strebersdorf. Da es am besten ist, für einen nächtlichen Ausflug einen Freitag oder Samstag zu wählen, ist der Standort Strebersdorf besonders gut gewählt.
Dort beginnen wir um etwa 17h mit einem Besuch bei einem der vielen Heurigen. Wir bestellen uns eine Brett´ljaus´n (kalte Platte mit verschiedenen Sorten Fleisch, Wurstspezialitäten, Aufstrichen und dazu gereichtem Brot. Meist ist dies ziemlich fettig und daher eine gute Grundlage für den möglicherweise geplanten Alkoholkonsum. Als Alternative empfiehlt sich eine Käseplatte.
Danach steigen wir in die Straßenbahn der Linie 26 oder wir fahren mit der S-Bahn bis nach Floridsdorf. Die Karte sollte mittlerweile schon gezwickt sein, "Schwarzkappler" (Kontrollore) gibt es zu Hauf. In Floridsdorf überwältigen dann wir den kleinen Hunger bei einer Portion Pommes oder einem Burger bei Mc Donalds. Wer auf Döner steht, kommt auch auf seine Kosten. Spar und Billa sind auch vorhanden. Nachdem wir unseren inneren Schweinehund entweder überwunden oder befriedigt haben, steigen wir in die U-Bahn-Linie U6 mit der wir bis zur Josefstädterstrasse fahren. Dort ausgestiegen sind wir auf dem besten Weg ins "Weberknecht".
Wir haben unser erstes Ziel erreicht. Das Weberknecht ist ein Restaurant und Bierlokal. Auch Partys werden hier veranstaltet. Das Publikum ist bunt gemischt. Gerne verweilen wir hier etwas länger. Das Weberknecht, welches sich auf dem Lerchenfelder Gürtel 49 befindet, erreicht man im Internet unter www.weberknecht.at - dort kann man sich durch die Speise- und Getränkekarte lesen.
Nach unserem Besuch im Weberknecht geht unsere gemütliche Beisltour weiter. Nun kann entschieden werden, ob man zufuss geht oder doch lieber mit der U-Bahn weiter fährt. Nun begeben wir uns in die Gumpendorfer Straße. Dort geht man bei der U-Bahn-Station über die Straße, die Gumpendorfer Straße nach unten entlang. In die Ulmannstrasse biegt man nach rechts ab und muss dann nur noch ein paar Meter gehen. Dann befindet man sich vor dem Megiddo, welches unser nächster Punkt ist.
Das Megiddo ist ein super Lokal für alle, die auf Goth, Metal, AlternativRock, Skate Punk, Mittelalter und fetish stehen. Die Preise sind annehmbar, auch der Eintrittspreis, welcher je nach Veranstaltung variiert, ist im Rahmen des Leistbaren. Im Internet ist das Megiddo unter www.megiddo.at erreichbar.
Meist passiert es, dass man im Megiddo pick´n bleibt, weil es dort echt angenehm ist. Es gibt auch was zu Essen, was nicht verachtet werden sollte.
Nach dem Besuch im Megiddo wollen wir einen Blick ins SMart-Café werfen. Wer nicht auf dieser "Welle" schwebt, aber durchaus wieder einmal ein gewisses Maß an Hunger verspürt, sollte davon absehen, nicht auf der "Welle" zu schweben, denn das Essen dort ist einmalig. Man sollte sich zuvor aber auf der Homepage schlau machen, ob dort nicht gerade eine der vielen genialen Partys stattfindet. Denn das Lokal ist nicht allzu groß und bei Partys wäre es gut, wenn man rechtzeitig reservieren würde. Unter www.smartcafe.at kann man sich diesbezüglich genauestens informieren.
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Womit wir schon beim nächsten Lokal wären. Um dort hin zu kommen, steigen wir in der Gumpendorfer Strasse in den Autobus der Linie 57A in Richtung Burgring. Bei der Station Esterházygasse steigen wir aus. Von dort gelangen wir in wenigen Minuten Gehzeit in die Köstlergasse, in welcher sich das SMart-Café befindet. Eine genaue Wegbeschreibung findet man auf deren Homepage. Im SMart-Café gibt es durchgehend warme Küche und wenn es einem nicht schmeckt, kann man den Koch gerne dafür bestrafen. Ich finde, dieses Lokal muss man einfach besuchen, wenn man einen Nachttripp plant.
Nach dem Besuch im SMart-Café begeben wir uns weiter in die Rosa-Lila-Villa, welche sich auf der Linken Wienzeile befindet. Dort ist auch der Naschmarkt, auf den ich ein wenig später näher eingehen möchte.
Bei der Rosa-Lila-Villa handelt es sich um das erste Wiener Schwulen- und Lesbenhaus. Dort ist ein tolles Caféhaus, welches absolut günstig ist und deshalb einen Besuch wert ist.
Das "Willendorf" - Bar, Restaurant, Café - ist täglich von 18-02 Uhr geöffnet, die Küche von 18-24h. Bei der Speisenwahl bleibt es jedem selber überlassen, ob man sich der etwas teureren und daher auch gehobeneren Küche hingibt oder ob einem ein Gemüsebrot mit Basilikumrahm um € 2,80 genügt, welches -unter anderem- auch bis 01:00Uhr serviert wird. Ebenso verhält es sich bei den Getränken. Hier verhält es sich so, dass man durchaus auch Cocktails schlürfen kann, ebenso wie gute Weine aus Österreich und der Welt, Spirituosen so weit das Auge reicht und auch Biertrinker kommen voll auf ihre Kosten.
Die Rosa-Lila-Villa setzt übrigens NICHT voraus, dass man schwul, lesbisch oder bisexuell ist. Natürlich sind auch heterosexuelle Menschen gerne gesehen. Man sollte natürlich etwas offener sein, aber die heutige Zeit setzt dies ja nahezu voraus.
Die Rosa-Lila-Villa erreichen wir, indem wir von der Köstlergasse etwa 2 Minuten bis zur Stiegengasse geht, dort steigt man in den Autobus der Linie 57A Richtung Rudolfsheim. Die Station Esterházygasse steigen wir aus und gehen etwa 5 Minuten bis zur Linken Wienzeile 102. Einen genauen Plan findet man auf der Seite www.villa.at
Wer sich seine Beine vertreten möchte kann auch zufuss von der Köstlergasse bis zur Linken Wienzeile gehen, hierbei benötigt man etwa 13 Minuten.
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Abschließend, ich gehe nun einfach einmal davon aus, dass wir pro Location etwa 2 Stunden Aufenthalt hatten, wird es nun etwa zwischen 1h und 3h in der Früh sein. Da wir aber gestärkt von vielen Cocktails - es sei dahin gestellt, ob alkoholfrei oder nicht - und diversen Snacks noch keinerlei Anzeichen von Müdigkeit verspüren - oder aber diese mit viel Geschick und Kaffee verdrängt haben - geht es weiter in eines der absoluten Szene-Lokale. Das Flex.
Dieses erreichen wir mit der U2 (derzeit außer Betrieb) oder der U4, die wir bei der Station Schottenring verlassen. Sollte es wirklich schon "etwas" später sein, benötigen wir entweder gute Beine, ein Taxi oder einen Nightliner. Gehen wir davon aus, dass wir letzteres wählen, weil billig und praktisch und die Beine brauchen wir sowieso.
In der Linken Wienzeile 102 gehen wir etwa 2 Minuten bis zur U-Bahn-Station Pilgramgasse. Dort steigen wir in den Nachtbus der Linie N60 Richtung Schwedenplatz, wo wir bei der Endstation Schwedenplatz aussteigen. Dort steigen wir in den N29 Richtung Floridsdorf und steigen bei der Station Gredlerstrasse aus. Von dort sind es etwa 5 Minuten zufuss bis ins Flex.
Dieses Lokal ist dafür bekannt, dass es bis in die frühen Morgenstunden geöffnet hat und die Leute nach Schließen des Lokals auch davor gerne noch eine Weile gemütlich beisammen sitzen. Im Flex gibt es ein Café, welches täglich von 18:00 bis 03:00 Uhr geöffnet hat. Hier kann man, mittels Wurlitzer selber wählen, was man hören möchte und so gut chillen. Wem dies zu wenig ist, der ist im Hauptbereich des Lokals gut aufgehoben. Dort sorgen zahlreiche DJ´s für eine gute Unterhaltung. Einziges Manko, der relativ hohe Eintrittspreis von € 8,- - jedoch, die gute Stimmung im Lokal macht den hohen Eintrittspreis wieder wett. Das Flex erreichen wir unter www.flex.at
Dies ist nun das letzte Lokal unseres nächtlichen Tripps. Nachdem uns das Personal in den frühen Morgenstunden aus dem Lokal gebeten hat, wir noch mit einer Gruppe Jugendlicher vor dem Lokal zusammen gesessen haben und wir feststellen müssen, dass wir einen dicken Brummschädel haben, begeben wir uns auf den Heimweg. In der Hoffnung, dass unser Fahrer nichts Alkoholisches getrunken hat, begeben wir uns nun in Richtung öffentliche Verkehrsmittel.
Um nun zurück zu unserem Auto nach Strebersdorf zu gelangen, müssen wir zur U-Bahn-Station Schottenring gehen. Dort steigen wir in die U-Bahn der Linie U4 in Richtung Heiligenstadt. In Spittelau steigen wir um in die U6 Richtung Floridsdorf, wo wir bei der Endstation aussteigen. In Floridsdorf angekommen frühstücken wir einmal gemütlich bei Mc Donalds und fahren dann mit der Straßenbahn der Linie 26 bis zur Endstation Edmund-Hawranek-Platz. Dort begeben wir uns zufuss zu unserem dort abgestellten Auto und fahren vorsichtig nach Hause.
Insgesamt haben wir in dieser Nacht -exklusive Speisen und Getränke- für Eintritt und Fahrt etwa € 16,- bis 20,- ausgegeben. Wenn es in dem einen oder anderen Lokal gratis Snacks gab (z.B. Chips, Soletti) und wir uns bei den Getränken zurück gehalten bzw. bei den anderen mitgetrunken/mitgegessen haben, sind diese € 16,-/20,- das einzige, was wir in dieser Nacht ausgegeben haben.
Fazit:
In Wien kann man auch günstig zu einer tollen Nacht kommen. In den meisten fällen wird man von den netten Wienern auch das eine oder andere Mal zum Trinken eingeladen. Dadurch geschieht es, dass es oft wirklich günstig ist, in Wien weg zu gehen. Die verschiedenen Lokale kann man natürlich beliebig ergänzen oder austauschen, man sollte sich jedoch schon vorher ansatzweise im Klaren sein, mit welchen Öffis man fahren muss, um dann nicht irgendwann feststellen zu müssen, dass man sich verplant hat.
Wintersport:
In Wien findet zu Weihnachten jedes Jahr der Wiener Christkindlmarkt statt. Dieser ist ein großer Markt vor dem Wiener Rathaus. Außerdem gibt es nach Weihnachten auf dem gleichen Platz wo auch der Christkindlmarkt stattgefunden hat einen riesigen Eislaufplatz. Auf der großen Praterwiese wird Schnee aus den Bundesländern angebracht und dann gibt es eine kleine Piste. Dies ist ein Event, welcher alljährlich große Begeisterung bei den Gästen hervorruft.
Wien hat viele verschiedene Möglichkeiten, so dass einem niemals langweilig wird. Großzügige Einkaufsstrassen, wunderschöne Palais und Touristenattraktionen in Hülle und Fülle. Da wäre zum einen das Schloss Belvedere in dem 1955 der Staatsvertrag unterzeichnet wurde, dann gibt es da das Schloss Schönbrunn und den damit verbundenen Tiergarten Schönbrunn. Dort sind sehr viele verschiedene Tierarten beheimatet. Dies reicht von weißen Wölfen, über Elefanten und Geparden, bis hin zu Affen, Giraffen, Pandabären und noch vielen anderen Tieren.
Wer in den Sommermonaten nach Wien kommt, sollte sich unbedingt einer Fahrt mit der Straßenbahnlinie 1 oder 2 über den Ring widmen. Dort sieht man den Stadtpark, das Parlament oder auch die Fiaker, welche für Wien sehr bekannt sind. Was auch wichtig wäre und einen Besuch wert ist, ist der Stephansdom. Dieser befindet sich im Herzen von Wien, dem 1. Wiener Gemeindebezirk. Wer schon einmal Mannerschnitten gegessen hat, der kennt diesen Dom, denn er ziert die Verpackung der Schnitten und er ist das Markenlogo der Firma Manner
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